Gymnasium Neckartenzlingen

Gymnasium Neckartenzlingen

Schul- und Radwegeplan

Hier finden Sie den aktuellen Schulwege- und den aktuellen Radschulwegeplan.

Hinweise und Anregungen zum Schul- und Radwegplan werden zentral von der Gemeinde Neckartenzlingen gesammelt. Wenden Sie sich bitte an:

Frau Schöllhorn, Telefonnummer 07127 1801-14

Suchtprävention am Gymnasium Neckartenzlingen

An unserer Schule werden mit den Schülerinnen und Schülern über die Klassenstufen 5-10 hinweg verschiedene- außerhalb des fächerspezifischen Lehrplans liegende - Suchtpräventionsprojekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten durchgeführt. Das große gemeinsame Ziel all dieser Maßnahmen heißt "Kinder stark machen", so dass schwierige Lebenssituationen verschiedenster Art möglichst erfolgreich gemeistert werden können.

Ein Baustein dieser Maßnahmenreihe ist das Projekt "future for all", das seit Jahren an unserer Schule vom Theater der "Wilden Bühne" aus Stuttgart erfolgreich durchgeführt wird.Ehemals Drogenabhängige bearbeiten mit Schülern der 7. Klassen ganz allgemein das Thema "Sucht und Drogen". Dies geschieht auf abwechslungsreiche und sehr motivierende Weise über einen Vormittag hinweg.

In Übereinstimmung zum Lehrplan der Fächer Biologie und Religion wird ebenfalls in Klasse 7 das Thema "Essstörungen" aufgegriffen. Die Schüler besuchen das Theaterstück "Püppchen", das sich mit Magersucht und Bulimie beschäftigt und an den Alltag der Jugendlichen anknüpft. Anschließend erfolgt eine intensive Nachbereitung des Themas im Klassenverband- ebenfalls durchgeführt von den beiden speziell dafür geschulten Schauspielerinnen.

Herzlichen Dank an die AOK Esslingen, die dieses Projekt großzügig unterstützt und dadurch für unsere Schülerinnen und Schüler erst möglich macht.


Mit Sicherheit verliebt

Im Rahmen des Biologieunterrichts findet, organisiert von den Präventionsbeauftragten unserer Schule, Frau Geltenbort-Rost und Frau Schmidt-Peterson, ein ganzer Vormittag (1.- 6. Stunde) zur Sexual- und Gesundheitserziehung statt.

Hierfür besuchen Tübinger Medizinstudenten (MSV-Gruppe) die Klassen 8, um den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projekts 'Mit Sicherheit verliebt' einen selbstbestimmten und selbstbewussten Umgang mit Sexualität zu vermitteln. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und Toleranz zu fördern.

Die Studentengruppe vermittelt den Schülerinnen und Schülern nicht nur ein umfangreiches Wissen, sondern ist auch Ansprechpartner auf Augenhöhe. Alle Mitglieder der MSV-Gruppe werden auf speziellen Workshops in Methodik, Didaktik und Thematik des Unterrichts geschult. Das Projekt wird vom Bundesgesundheitsministerium unterstützt.

Die Kosten für den Besuch übernimmt der Förderverein des Gymnasiums Neckartenzlingen. Hierfür herzlichen Dank!


Themenelternabend: Sucht und Drogen – Wie können Eltern präventiv wirken?

Ein besonderer Abend mit der Wilden Bühne

Einen Elternabend der etwas anderen Art erlebten die rund 25 Eltern, Lehrerinnen und Lehrer der Siebtklässler des Gymnasiums, der Realschule und der Werkrealschule, die am Montag der Einladung der drei Beauftragten für Suchtprävention der Schulen am Schulzentrum gefolgt waren.

Nachdem Frau Geltenbort-Rost vom Gymnasium die Eltern und Gäste begrüßt hatte, stellte Herr Butsch, Leiter der "Wilden Bühne" in Stuttgart zunächst das Projekt "Future for all" vor. Das Projekt gibt es inzwischen seit 27 Jahren, es wurde damals im Landkreis Esslingen mit der Polizei, der Präventionsbeauftragten des Landkreises und der Wilden Bühne gemeinsam erarbeitet und wird seither von der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen finanziell unterstützt.

Herr Butsch erläuterte daraufhin die Vorgehensweise bei diesem Projekt, das in allen Klassen 7 des Gymnasiums und der Realschule im September und Oktober durchgeführt wurde und demnächst noch in der Werkrealschule durchgeführt wird. Mitgebracht hatte er dazu die beiden der Wilden Bühne angehörenden Theaterpädagogen und Schauspieler Carsten und Emma. Beide, selbst ehemalige Drogenabhängige, erzählten beeindruckend ihre persönliche Lebensgeschichte, von ihren Gefühlen und Erfahrungen mit unterschiedlichen Drogen und wie sie es geschafft haben, davon loszukommen. Sie berichteten auch, was sie während der Arbeit mit den Schulklassen erleben und welche Fragen die Schülerinnen und Schüler häufig an sie richten. Immer wieder konnten Eltern Fragen stellen und sich austauschen.

In einem nächsten Abschnitt wurde theaterpädagogisch gearbeitet. Carsten und Emma spielten zunächst eine mögliche Szene aus einer Familie vor. Emma als Tochter "Conny" kommt von der Schule nach Hause und der Vater (Carsten) bemerkt, dass seine 13-jährige Tochter nach Zigarettenrauch riecht. Als er sie darauf anspricht, ignoriert sie dies zunächst, weicht seinen Fragen aus und entzieht sich der Auseinandersetzung. Herr Butsch forderte nun die Teilnehmer auf, sich im Partner- und Gruppengespräch alternative Handlungsmöglichkeiten für die Eltern zu überlegen. Im Plenum wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert und eine mutige Mutter und eine mutige Lehrerin schlüpften nacheinander in die Rolle von Connys Mama und spielten ihre persönlichen Lösungsmöglichkeiten mit der "Tochter" durch. Schnell zeigte sich, dass Kinder oft unerwartet handeln und sensibles Vorgehen gefragt ist. Die beiden kurzfristig zu Schauspielern ernannten Erwachsenen hielten sich dabei jedoch wacker und ließen sich nicht beirren, auch wenn so manche Reaktion der "Tochter" (wieder einmal beeindruckend spontan und authentisch gespielt von Emma) für allgemeine Erheiterung sorgte.

Weitere Fragestellungen wurden in einer Schlussrunde besprochen und diskutiert. Die Eltern wurden auch ermutigt, für sich selbst und dem Kind gegenüber eine klare Haltung zu finden und einzunehmen und konsequent zu handeln. Die persönliche Sorge ausdrücken und das klare Einfordern von Regeln bringt jungen Menschen in der persönlichen Entscheidungsfindung häufig mehr als ein wohlgemeintes "Für- alles-Verständnis".

Abschließend bedankte sich Frau Geltenbort-Rost auch im Namen ihrer Kolleginnen Frau Misselwitz (Werkrealschule) und Frau Karle (Realschule) bei den Gästen aus Stuttgart für den gelungen Abend mit jeweils einem kleinen Geschenk. Aber auch die Eltern und Lehrerinnen und Lehrer wirkten zufrieden, durften doch alle einen gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Abend erleben.

(Lucia Karle, Tanja Misselwitz, Dorle Geltenbort-Rost)


Verkehrssicherheitstag am Schulzentrum Neckartenzlingen

Mit einer Großaktion erhielten zu Beginn dieses Schuljahres knapp 200 Fünftklässler des Schulzentrums Neckartenzlingen Unterricht in "Verkehrssicherheit auf dem Schulweg".

Für professionelle Unterstützung sorgten Polizeihauptkommisar Udo Bufler und Anja Schlatter von der Außenstelle Esslingen des Polizeipräsidiums Reutlingen und Martin Edlich, Markus Heim und Denis Santos vom Busunternehmen "Hausmann und Bauer" in Kooperation mit Ylva Horn von der Realschule, Friedrich Röscheisen vom Gymnasium und Uwe Secker von der Werkrealschule Neckartenzlingen.

Mit Reifen, Wasserkanistern, Fähnchen und Pylonen wurden Situationen aus dem Alltag nachgestellt und nötige Sicherheitsbereiche veranschaulicht. Den Kindern wurde mit Hilfe einer Unfallstatistik klar, wie wichtig es ist, beim Warten auf den Bus, im Bus und allgemein im Straßenverkehr sich richtig zu verhalten. So wurde durch unterschiedliches Einsteigen in den Bus gezeigt, wie alle schneller in den Bus kommen, wenn man eine Warteschlange bildet und nicht einen drängelnden Pulk.

Udo Bufler erklärte freundlich aber bestimmt das richtige Verhalten im Bus, so dass es von den Kindern nachempfunden werden konnte. Die Busfahrer führten vor, wie viel Platz der Bus beim Einfahren an die Bushaltestelle braucht und es wurde besprochen, was das für das Verhalten der Kinder bedeutet.

Und wie sahen es die Fünftklässler? Eine kleine Auswahl der Schülerstimmen, was sie fasziniert hat: "Die Notanlagen (Feuerlöscher, Nothammer, Notausgänge, ...) haben mir besonders gefallen", "Ich fand, dass das Gewicht von einem Bus einfach unglaublich ist...und wie schwer so ein Busreifen ist, den wir hoch heben durften", "Wie man schnell und unverletzt in den Bus kommt".

Für alle Beteiligten war es ein erfolgreicher Tag! Vielen Dank dafür!

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