Wer einen Termin mit der Schulsozialarbeit hat oder gerne einen Snack im Schülercafé zu sich nehmen möchte, wird in dem blauen Gebäude direkt bei der Schulbushaltestelle fündig. Die vom Schulgebäude losgelöste Lage der Schulsozialarbeit ist für manche mit einem positiven Gefühl verbunden. Etwas Abstand zu bekommen vom Schulalltag und es trotzdem nah zurück in den Unterricht zu haben – das hat was. Für manche bedeutet der Weg rüber in die Schulsozialarbeit jedoch auch eine Hürde.
Daher hat Schulsozialarbeiterin Sandra Scheible seit den Herbstferien testweise einen Zeitslot in der Woche, an dem sie im Beratungszimmer des Gymnasiums aufzufinden ist. Und es zahlt sich aus. So manches Gespräch mit einem der Kinder und Jugendlichen konnte dort über kurze Wege stattfinden. Und auch eine schnelle und unkomplizierte Absprache mit Lehrkräften wurde dadurch erleichtert. Ein Test also, der gelungen ist und vorerst beibehalten wird.
S. Scheible

