Am 19. 1.2026 unternahm der Leistungskurs Geographie der Jahrgangsstufe 1 gemeinsam mit der Kurslehrerin Frau Schanz und in Begleitung von Frau Leichter eine zweistündige Exkursion zum Jusi (Jusiberg) am Rand der Schwäbischen Alb. Die Exkursion fand im Rahmen einer GFS zur Entstehung des Jusi und des Vulkanismus der Schwäbischen Alb statt. Ziel war es, die endogenen (von innen wirkenden) und exogenen (von außen wirkenden) Vorgänge zu verstehen, die den Jusi über Jahrmillionen formten, die Ergebnisse dieser Prozesse vor Ort untersuchen zu können und theoretische Unterrichtsinhalte praxisnah zu vertiefen.
Der Jusi stellt ein eindrucksvolles Beispiel des Schwäbischen Vulkans dar und bietet durch seine markante Form sowie die umliegende Schichtstufenlandschaft ideale Voraussetzungen, um Prozesse der Reliefentwicklung anschaulich zu erläutern. Neben diesen Aspekten wurde in der GFS auch der Vulkanismus in dieser Region erklärt, welcher, einfach ausgedrückt, durch Risse in der Erdkruste zustande kam, durch die an vielen Stellen Magma an die Oberfläche gelangen konnte.
Anschließend gab es noch eine “Gesteinejagd”, bei der die Kursteilnehmenden nach Gesteinen suchen sollten, die für den Jusi in Verbindung mit seiner Entstehung üblich sind.
Neben den fachlichen Aspekten bot die Exkursion auch die Möglichkeit, die Landschaft der Schwäbischen Alb bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen. So konnten wir auch eine klimageographische Besonderheit, die Inversionswetterlage, live erleben.
Insgesamt stellte die Exkursion eine gelungene Ergänzung zum Unterricht dar und verdeutlichte eindrucksvoll, wie Geographie außerhalb des Klassenzimmers erlebbar wird.
Julia Mioljevic, JG I

