In der Bibliothek lädt derzeit eine kleine Ausstellung zum Lesen ein: Die Klasse 10c präsentiert dort auf einer Stellwand selbst verfasste Texte nach dem Vorbild der „Tiny Tales“ von Florian Meimberg. Die Schülerinnen und Schüler haben sich dabei kreativ mit der Frage beschäftigt, wie kurz Kurzgeschichten eigentlich sein können – und wie viel Inhalt in nur wenigen Worten steckt. Entstanden sind sehr kurze, oft überraschende Texte, die zum Nachdenken, Schmunzeln oder Staunen anregen. Manche Geschichten erzählen in nur einem Satz von großen Gefühlen, andere enden mit einer unerwarteten Pointe. Beim Lesen merkt man schnell, dass jedes Wort bewusst gewählt wurde. Die kleine Ausstellung zeigt eindrucksvoll, dass kreative Ideen keinen langen Text brauchen. Ein Besuch in der Bibliothek lohnt sich – denn hier beweisen die Tiny Tales der 10c, dass Kürze manchmal die größte Wirkung hat.
Sophia Laudage

