Ausgezeichnete Texte voller Fantasie, Mut und überraschender Wendungen
Bereits zum siebten Mal fand am Gymnasium Neckartenzlingen der schulinterne Schreibwettbewerb statt. Unter dem diesjährigen Motto „Auf den Kopf gestellt“ entstanden bewegende, fantasievolle und überraschende Geschichte. Auch fremdsprachliche Texte wurden in englischer und spanischer Sprache eingereicht, für dieses besondere Engagement wurde ein Sonderpreis für fremdsprachiges Schreiben vergeben.
Den 1. Preis in der Unterstufe gewann Frederik Klever (Klasse 6c) mit seiner Geschichte „Imaginär“. Einfühlsam erzählt er von Lukas, der an seiner neuen Schule ausgegrenzt wird und in seiner Fantasie einen unsichtbaren Freund findet, der ihm Mut gibt und ihn beschützt. Mit einer gelungenen Mischung aus ernsten Themen wie Mobbing und Ausgrenzung sowie humorvollen und fantasievollen Momenten zeigt die Geschichte, wie wichtig Selbstvertrauen, Freundschaft und die Kraft der eigenen Vorstellung sein können.
In der Mittelstufe überzeugte Leni Dönselmann mit ihrer Geschichte „DREAMER – Das Leben ist zu kurz für Irgendwann“. Die Protagonistin erlebt nach einem schweren Unfall den Zusammenbruch ihres großen Lebenstraums, entdeckt jedoch mit Unterstützung ihrer besten Freundin neuen Mut und einen anderen Weg, ihre Ziele zu verfolgen. Die Geschichte vermittelt eindrucksvoll, dass Rückschläge zwar das Leben verändern, Hoffnung und Neuanfang aber immer möglich sind.
Den Sonderpreis für den besten englischsprachigen Beitrag erhielt Satine Ranke (Jahrgangsstufe 1) für ihren Essay „A Change That Turns Your World Upside Down“. In poetischer und zugleich nachdenklicher Sprache beschreibt sie das Erwachsenwerden als eine Zeit tiefgreifender Veränderungen, neuer Erwartungen und persönlicher Unsicherheiten. Besonders beeindruckte die Jury die sprachliche Reife sowie die philosophische Auseinandersetzung mit der Frage, warum das Leben oft von Eile bestimmt wird, obwohl gerade das bewusste Erleben der Gegenwart so wertvoll ist.
Den Preis für die Oberstufe gewann Franziska Baumann mit ihrem Beitrag „Letzte Sätze – beinahe Erinnerungen“. Sie erzählt eindrucksvoll von einem Anruf, der das Leben einer Familie innerhalb weniger Sekunden verändert. Mit großer sprachlicher Sensibilität schildert sie die Angst um den Bruder nach einem schweren Unfall und macht deutlich, wie zerbrechlich der Alltag sein kann und wie wichtig es ist, Menschen und gemeinsame Momente bewusst wertzuschätzen.
Die zahlreichen Beiträge der anderen Teilnehmer*innen zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig das Thema „Auf den Kopf gestellt“ interpretiert werden kann, mal humorvoll, mal fantasievoll, mal tief berührend.
Passend zum bevorstehenden Ferienbeginn präsentierte die Klasse 7c außerdem ihre persönlichen Buchempfehlungen für die Sommerferien. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein kamen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste miteinander ins Gespräch über Lieblingsbücher, Ferienpläne und natürlich über die vielfältigen Geschichten des Schreibwettbewerbs.
Die Jury gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern, die mit ihren Geschichten den Wettbewerb zu einem besonderen Erfolg gemacht haben. Schon jetzt freuen wir uns auf viele neue Ideen beim achten Schreibwettbewerb im kommenden Schuljahr.
Schon jetzt freuen wir uns auf viele neue Ideen beim achten Schreibwettbewerb im kommenden Schuljahr.
M. Heusel






