Vom 11. bis 13. Mai 2026 unternahm unsere Lateinklasse eine spannende Klassenfahrt nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Ziel der Exkursion war es, die römische Geschichte, die wir bereits im Unterricht kennengelernt hatten, vor Ort zu erleben und zu vertiefen. Dazu unternahmen wir am Dienstagvormittag eine Stadtführung durch Trier.
Am frühen Nachmittag war dann gemütliches Zusammensein auf einer Moselrundfahrt angesagt, bei der wir auf der kleinen Panorama-Rundfahrt die alte Römerbrücke bestaunen konnten.
Ein besonderes Highlight erwartete uns am Dienstagabend, dem 12. Mai 2026. Um 18:00 Uhr nahmen wir mit unserer Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern an der 75-minütigen Erlebnisführung „Gladiator Valerius“ teil. Treffpunkt war der Eingang des Amphitheaters in Trier. Dort wurden wir von einem als Gladiator verkleideten Stadtführer empfangen, der uns in die Zeit des Römischen Reiches zurückversetzte. Er berichtete eindrucksvoll vom Leben eines Gladiators, den harten Kämpfen in der Arena und dem Alltag im antiken Trier. Durch die lebendige Darstellung konnten wir uns gut vorstellen, wie die Menschen vor fast 2000 Jahren gelebt haben. Die Führung war nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam.
Am nächsten Morgen, dem 13. Mai 2026, stand bereits das nächste Programm auf dem Plan. Um 10:00 Uhr nahmen wir an der etwa einstündigen Erlebnisführung „Das Geheimnis der Porta Nigra“ teil. Dabei erkundeten wir das berühmte römische Stadttor, das zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Triers gehört. Während der Führung erfuhren wir viele interessante Details über die Geschichte der Porta Nigra, ihre Bedeutung für die Römer und die Veränderungen, die das Bauwerk im Laufe der Jahrhunderte erlebt hat. Besonders spannend waren die Geschichten und Legenden, die sich um das Wahrzeichen der Stadt ranken.
Die Klassenfahrt nach Trier war für alle Teilnehmenden eine interessante und lehrreiche Erfahrung. Die beiden Erlebnisführungen ermöglichten es uns, die römische Vergangenheit nicht nur aus Büchern kennenzulernen, sondern sie direkt vor Ort zu erleben. Dadurch wurde der Lateinunterricht auf anschauliche Weise ergänzt und die Geschichte der Römer für uns lebendig gemacht.
Insgesamt war die Fahrt ein voller Erfolg und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!
J. Schmidt-Peterson

