Wie viel von mir zeige ich eigentlich in Social Media? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 in einem 90-minütigen Workshop zum Thema „Mein digitales Ich“.
Zu Beginn schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle einer fiktiven Person und untersuchten deren Profilkärtchen: Welche Informationen lassen sich über diese Person herausfinden? Wo wohnt sie? Welche Schule besucht sie? Wo hält sie sich gerade auf? Schnell wurde deutlich, dass sich aus vielen kleinen Informationen ein erstaunlich genaues Bild einer Person zusammensetzen lässt.
Anschließend ging es um die eigene digitale Privatsphäre: Welche Informationen möchte ich selbst nicht mit anderen teilen?
Besonders wichtig war die Frage: Was muss ich beachten, bevor ich etwas poste oder teile? Die Klasse erarbeitete wichtige Regeln für einen verantwortungsvollen Umgang mit Social Media:
- Ich überlege zuerst, wer meine Inhalte sehen kann.
- Ich überprüfe meine Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen.
- Ich teile meinen aktuellen Standort nicht öffentlich, beispielsweise erst, wenn ich wieder zu Hause bin.
- Ich überlege vor dem Posten: Möchte ich wirklich, dass diese Information andere über mich erfahren?
- Und ganz wichtig: Was einmal im Internet ist, lässt sich oft nur schwer wieder vollständig entfernen.
Der Workshop machte deutlich: Das eigene digitale Ich entsteht aus vielen einzelnen Informationen, Bildern und Beiträgen. Deshalb lohnt es sich, vor jedem Teilen kurz innezuhalten: Was möchte ich von mir zeigen und was lieber für mich behalten?
Fazit der Schüler und Schülerinnen:
„Jetzt weiß ich: Im Internet muss ich nicht alles von mir zeigen. Ich entscheide selbst, was ich teile und denke lieber einmal mehr nach, bevor ich auf ‚Posten‘ klicke!“
Vielen Dank an unseren Kooperationspartner Mecodia, die diesen Workshop durchgeführt haben.
M. Heusel








