Gymnasium Neckartenzlingen

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Berichte

Am Montag den 8. Oktober und Dienstag den 9. Oktober 2018 besuchte die Stufe 10 des Gymnasiums Neckartenzlingen dessen Bildungspartner das Finanzamt...

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Berichte - Archiv


Exkursion des vierstündigen Geschichtskurses nach Nürnberg

Als wir uns morgens alle noch etwas müde am Bahnhof in Bempflingen trafen, war der Start für gemeinsame zwei Tage zur Erkundung der historischen und geschichtsträtigen Stadt Nürnberg. Nachdem wir wegen Verspätung der Bahn kurzfristig improvisieren mussten, kamen wir aber doch alle pünktlich an unserer Jugendherberge an, die bereits ein erstes Highlight war - wir waren nämlich in einem beeindruckenden Burggebäude untergebracht, das innen zudem sehr modern und ansprechend gestaltet war. Darüber hinaus konnte man die Gelegenheit nutzen und weiter die alten Gebäude erkunden, von denen man außerdem einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt hatte.

Bevor wir zu unserem ersten Programmpunkt aufbrachen, hatten wir alle noch etwas Zeit, um zunächst einen Eindruck von der Stadt zu gewinnen und sich den berühmten Nürnberger "Christkindlesmarkt" anzusehen. Frisch gestärkt ging es dann direkt weiter zu einer Führung auf dem historischen Reichsparteitagsgelände, welches wir sowohl im Freien als auch in einem dazugehörigen Museum besichtigten. Im Anschluss erhielten wir zudem die Möglichkeit, eine Sonderausstellung über Albert Speer - einem der rätselhaftesten Nationalsozialisten - zu besuchen. Den Tag rundeten wir dann schließlich mit einem gemeinsamen Pizzeriabesuch ab, wobei wir auch stets Zeit hatten, eigenständig in Gruppen die Stadt zu erkunden.

Am nächsten Morgen stand zunächst eine Führung im Memorium der Nürnberger Prozesse auf dem Programm, wo ab 1945 führenden Nationalsozialisten vor einem internationalen Gericht der Prozess gemacht wurde. Dabei konnten wir sogar den heute immer noch verwendeten, leicht umgebauten Gerichtssaal betreten und somit Geschichte "hautnah" erleben. Anschließend daran nahmen wir noch an einem Workshop zum Thema "Medizin im Nationalsozialismus" teil - hier war nicht nur Zuhören, sondern auch ein gemeinsames Erarbeiten der Thematik gefragt, was uns als Geschichtsexperten natürlich keine Probleme bereitete.

Nachdem wir wieder etwas Freizeit in der Stadt hatten, machten wir uns schließlich am Nachmittag noch auf, um das Museum für Industriekultur zu besichtigten. Dieses verfügte über eine beeindruckende und ausgesprochen vielfältige Sammlung, die von Motorrädern bis zu einer altertümlichen Zahnarztpraxis reichte. Hier war wirklich für jeden etwas dabei und so konnten wir uns - als eines der absoluten Highlights - sogar eine sprechende Küche ansehen, die uns mit ihrem Lied von der Hausarbeit auch noch viele Stunden lang einen Ohrwurm mitgab.

Zum Schluss konnten wir noch letzte Geschenke auf dem Weihnachtsmarkt besorgen, bevor es dann auch schon wieder zurück in Richtung Stuttgart ging. Zurück blieben zwei eindrucksvolle und ereignisreiche Tage, die uns allen noch lange positiv im Gedächtnis bleiben werden!

Jakob Gottschalk, Jg2


Klasse 10c zu Besuch beim Deutschen Wetterdienst in Stuttgart

Am Donnerstag, 30.11.2017 besuchte die Klasse 10c mit ihrer Geographielehrerin Frau Schanz und ihrem Co-Klassenlehrer Herrn Seher die Stuttgarter Niederlassung des Deutschen Wetterdienstes am Schnarrenberg. Passend zu den Bildungsplanthemen der Geographie in Klasse 10 erhielten sie wichtige und vertiefende Informationen zum Thema Wetter und Klima sowie einen Einblick in den Berufsalltag eines Meteorologen.

Zu Beginn wurde die Klasse in die Aerologie eingewiesen, um den Nutzen und die Funktionsweise des Wetterballons, dessen vollautomatisierten Aufstieg sie später live miterleben durften, zu verstehen. Vergleiche zu Segelfliegern und Heißluftballonen veranschaulichten die durchaus anspruchsvolle Thematik. Danach bekamen die SchülerInnen einen Einblick in die Arbeit im operationellen Großraumbüro, in dem Wetterberichte und Warnungen erstellt sowie Kunden (z.B. Landwirte, Zeitungen) am Telefon beraten werden. Dabei wurden die Grundlagen von Wetterkarten erläutert und durch eine beispielhafte Satellitenbildauswertung ergänzt. Ebenso gab es einen Einblick in das Erstellen von Prognosen, sodass die Klasse in der nächsten Woche selbst erleben kann, wie zuverlässig diese sind. Ein Exkurs zu den Strahlungsarten erklärte Alltagsphänomene wie den blauen Himmel und den roten Sonnenuntergang. Im Klimagarten wurde gezeigt, wie der Deutsche Wetterdienst seine Daten erfasst, mithilfe derer dann Wetterberichte und -prognosen erstellt werden. Passend zum winterlichen Wetter lernten die SchülerInnen u.a. die Methode zum Messen der Schneehöhe kennen. Besonders die Ausführungen zur Klimaerwärmung stießen auf das Interesse der Klasse.

Alle Exkursionsteilnehmer bedanken sich recht herzlich bei Herrn Steiner vom Deutschen Wetterdienst, dem es gelungen ist, einen schülergerechten Einblick in die Meteorologie zu geben.


TRIGEMA Exkursion der Klassen 8a und 8b

Am Mittwoch, 29.11.2017 besuchten die Klassen 8a und 8b gemeinsam mit ihren Geographielehrerinnen Frau Stoldt und Frau Schanz sowie Herrn Kromer den TRIGEMA-Stammsitz in Burladingen.

Interessante Inhalte der Exkursion finden Sie in diesem von Schülern verfassten Bericht.

Meinungen der Klasse 8b zur Exkursion:

  • "Trigema ist ein interessanter Konzern, der sich mithilfe von Technik und einfallsreichen Ideen in die Zukunft bewegt."
  • "Es ist schön zu erfahren, dass es auch noch Unternehmen in Deutschland gibt, die nicht im Ausland produzieren."
  • "Die Führung war interessant, könnte thematisch aber mehr auf Schulklassen abgestimmt sein und Teile enthalten, bei denen man etwas selbst tun darf." (Von Sebastian, Finley, Noah, David, Jonathan)

Exkursion des Neigungskurses Geographie

Am Dienstag, 5.7.2016 starteten die 10 Schülerinnen und Schüler des Geographie-Neigungskurses der Jahrgangsstufe 1 in Begleitung von Frau Roos und der Kurslehrerin Frau Schmitt auf eine 4-tägige Baden-Württemberg-Exkursion.

Das Wetter war auf unserer Seite und auch der Autobahnstau zu Beginn konnte die Stimmung nicht trüben. Kompetent informiert wurden wir an den einzelnen Stationen von unseren Kursmitgliedern, von denen jeder ein Referat vorbereitet hatte. Die Lehrerinnen standen für Zusatzinfos beratend zur Seite.

An den ersten beiden Tagen erkundeten wir das westliche Baden-Württemberg und schauten uns, passend zu den Themen der Jahrgangsstufe, die Enzschleifen bei Roßwag, das alte und neue Eisinger Loch (Einsturzdolinen im Karst), die Staustufe Iffezheim, den Mummelsee (glazialer Karsee) an und bestiegen die Hornisgrinde, um uns das Hochmoor anzuschauen und den Ausblick auf den Oberrheingraben zu genießen. Genächtigt wurde in Furtwangen, von wo aus es am nächsten Tag auf genauere Erkundungstour in den Schwarzwald ging. Besonders der Besuch der Grube Wenzel (in voller Montur mit Helm, Lampe und Gummistiefeln), in der unter anderem Silber abgebaut wurde, beeindruckte die Gruppe. Aber auch das Naturschauspiel der Triberger Wasserfälle war ein Erlebnis. Natürlich wurde die Landschaft auch geographisch untersucht. An der weniger bekannten Donauquelle (eigentlich Bregquelle) in Furtwangen wurden Bodenproben genommen, untersucht und verglichen. So wurde der theoretische Schulstoff durch praktische Arbeit erfahrbar.

Doch auch das Freizeitvergnügen sollte nicht zu kurz kommen, sodass die Gruppe am nächsten Morgen den Titisee (glazialer Zungenbeckensee) im Tretboot erkundete. Über den Schluchtensteig ging es vorbei am Rechenfelsen (Klamm) durch die Haslachschlucht bei Lenzkirch, die auch als kleine Schwester der Wutachschlucht bezeichnet wird. Leider erwischten wir in Immendingen einen Tag, an dem die Donau nicht wirklich versickert war, doch unsere Vorstellungskraft half uns darüber hinweg. Wir verfolgten die Donau und schauten uns den Aachtopf an, an dem das versickerte Donauwasser wieder zutage kommt. Passenderweise übernachteten wir an diesem Tag im Naturfreundehaus "Donauversickerung". Nach diesem Tag hatten sich alle das Abendessen in Allensbach am Bodensee, direkt am Wasser, wirklich verdient.

Am letzten Tag ging es vom Bodensee über die Schwäbische Alb zurück in die Heimat. Unterwegs machten wir Station in Überlingen, um uns eine Gletschermühle aus der letzten Eiszeit anzuschauen und den Bodensee zu genießen. Nächstes Ziel war die Wimsener Höhle, Deutschlands einzige befahrbare Wasserhöhle, deren Temperatur für eine willkommene Abkühlung sorgte. In Urspring gab es gleich zwei Phänomene zu bestaunen: einen Umlaufberg und die Achquelle, die durch ihr klares und blau schimmerndes Wasser beeindruckte. Nicht weit entfernt von der Heimat kann man am Randecker Maar Reste des Schwäbischen Vulkans bestaunen. Der Breitenstein mit seinem tollen Ausblick auf das Albvorland und den Albtrauf bildete einen gelungenen Abschluss einer nach Meinung aller Teilnehmenden lehrreichen und vielseitigen Exkursion, die dennoch ausreichende Zeit für Erholungspausen ließ :-)

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