Gymnasium Neckartenzlingen

Gymnasium Neckartenzlingen

Der Jahresbericht für das Kalenderjahr 2016

Tanja Kaiser stellt in einer neuen sehr lesenswerten Broschüre ihre Arbeit im Jahre 2016 vor.

Ihre Arbeit im Jahre 2015 ist ebenfalls noch zu finden, ebenso die Jahresberichte für 2014 und 2013.



Ja, wir können`s wirklich!

Eine Kooperationsveranstaltung der besonderen Art wurde am langen schulfreien Wochenende Anfang Mai von der Schulsozialarbeiterin des Gymnasiums und der Realschule, Tanja Kaiser, dem Schulsozialarbeiter der Werkrealschule, Micha Glück, und der angehenden Schulseelsorgerin der Realschule, Lucia Karle, durchgeführt. "Hike und weg - weil wir`s können" nannte sich die Wanderfreizeit, zu der das Team Schülerinnen und Schüler aller drei Schularten ab Klasse 8 eingeladen hatte. Bei den Vorplanungen ging es zum einen um den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern aller Schularten und zum anderen darum, eine Freizeit kostengünstig in der Nähe anbieten zu können, ohne dass Spaß und Erlebnis zu kurz kommen sollten.

Tatsächlich meldeten sich 11 Schülerinnen und Schüler aller Schularten aus den Klassen 8, 9 und JG 2 zu dem Abenteuer an. Nach zwei Vortreffen, in denen sich die TeilnehmerInnen schon einmal kennenlernen konnten und auch wichtige Fragen geklärt wurden (z.B. Was benötigt man für einen Hike? Wie packt man einen Rucksack sinnvoll? Was sollen wir unterwegs und am Abend essen?) konnte es am Feiertag morgens um 9.30 Uhr am Lehrerparkplatz des Schulzentrums losgehen. Inzwischen hatte sich eine weitere Lehrerin, Melanie Schreiyäck, der Realschule, dem Unternehmen angeschlossen, während die Schülergruppe krankheitsbedingt auf mittlerweile 9 TeilnehmerInnen geschrumpft war. Gut, dass Lucan mit dabei war, der Labrador unseres Schulsozialarbeiters.

Aufbruchstimmung war zu spüren, als das für den Abend geplante Essen auf möglichst viele Rucksäcke verteilt und die Packliste noch einmal gecheckt wurde. Dann ging es endlich los. Tagesziel sollte der "Florian" sein, ein Hügel (ehemaliger Vulkanschlot) in der Nähe des Jusi. Dort wollten wir in der Ziegenscheune des Schwäbischen Albvereins Kohlberg-Kappishäusern unsere erste Nacht verbringen. Über Mittelstadt, wo wir unsere Mittagspause im freien Feld erlebten, ging es weiter nach Metzingen, wo wir eine ausgiebige Eispause einlegten, um dann den Anstieg zum Florian in wunderschöner Natur zu bewältigen. Gegen 16.00 Uhr war die Ziegenscheune im Blick und die erste Etappe war damit geschafft. Nun hieß es die Umgebung zu erkunden, den Berg vollends zu erklimmen und die schöne Aussicht zu genießen. 7 SchülerInnen suchten sich bereits einen passenden Platz auf der Wiese, denn sie wollten im Freien übernachten. Einen Grill, eine Feuerschale und einen Kanister mit Frischwasser hatte uns Herr Tremmel vom Albverein schon hergerichtet, so dass einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege stand.

Glücklicherweise brachte uns ein eigens organisierter Frühstückservice am Freitagmorgen heißen Kaffee und Tee zum Aufwärmen nach der kühlen Albnacht, sowie Brötchen mit Aufstrich.

Nun konnte es zur zweiten Etappe losgehen, die uns über den Jusi, das Hörnle, bergauf und bergab schließlich nach Bad Urach führte. Da wir an diesem Tag sehr zügig unterwegs waren, reichte es sogar für den einen oder anderen noch ins Höhenfreibad. In Bad Urach durften wir im Evangelischen Jugend- und Familienwerk übernachten. Da es dort eine Küche gab, kochten wir abends noch Spaghetti Bolognese. Außerdem standen uns dort ein Tischkicker, ein Billardtisch und eine Musikanlage zur Verfügung.

Am Samstagmorgen packten wir unsere Rucksäcke, räumten alles auf und verabschiedeten uns von Bad Urach, um in Richtung Hohenneuffen weiter zu wandern. Nach einem langen, stetigen Anstieg hatten wir schon bald die Albhochfläche erreicht und legten am Flugplatz in Hülben unsere Mittagspause ein. Über die Hülbener Brille vorbei am Molachsee ging es weiter zum Hohenneuffen. Ein paar SchülerInnen wollten eigentlich nach Neuffen ins Freibad. Dieses hatte aber leider nicht geöffnet.

Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde fanden wir unsere nächste Bleibe. Nach einem gemütlichen selbstgekochten Abendessen, es gab Spätzle, Geschnetzeltes, Käsesticks und zwei große Schüsseln voller Salat, ließen alle den Abend ausklingen.

Sonntagmorgen wurde alles wieder aufgeräumt und es ging mit Sack und Pack an den Bahnhof. Die Tälesbahn brachte uns nach Nürtingen, von dort aus wollten wir am Neckar entlang zurück nach Neckartenzlingen wandern. Unterwegs genossen wir - wie an allen Tagen - das sonnige Frühsommerwetter. Die wenigen zu überwindenden Höhenmeter kamen unseren vom Schlafmangel geplagten Teilnehmern entgegen. Eine große letzte Rast wurde am Aileswasensee bei Vesper, Pommes und Eis eingelegt. Hier konnte man so manches Erlebte auch noch einmal Revue passieren lassen.

Am Sportgelände Heiligenbronn in Neckartenzlingen endete schließlich unsere viertägige Wandertour. Erschöpft, aber stolz ließen sich die meisten von ihren Eltern abholen oder wanderten allein nach Hause.

Hike und weg - weil wir`s können. Ihr habt gezeigt, dass ihr`s könnt. Ihr könnt stolz auf euch sein!

Wir bedanken uns hiermit sehr herzlich bei unseren Gastgebern, Herrn Tremmel vom Schwäbischen Albverein Kohlberg-Kappishäusern, Herrn Martin Karle vom Evangelischen Jugend- und Familienwerk Bad Urach und Herrn Pfarrer Seibold von der Ev. Kirchengemeinde Neuffen. Ohne deren Engagement und überwältigende Gastfreundschaft wäre unsere Unternehmung nicht möglich gewesen.

Herzlichen Dank!

Ein Interview zur Wanderfreizeit finden Sie hier.


Unterzeichnung der Rahmenkonzeption zur Schulsozialarbeit

Vergangene Woche wurde die gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Neckartenzlingen, den Schulen am Schulzentrum und den Schulsozialarbeitern Tanja Kaiser und Michael Glück offiziell besiegelt. Bürgermeister Krüger hatte zur Sitzung des Schulbeirates eingeladen, in deren Rahmen die Unterzeichnung vorgenommen wurde.

Die Rahmenkonzeption bildet die Grundlage für die Schulsozialarbeit an Neckartenzlingens Schulen. Unterstützung bei der Lebensbewältigung, Unterstützung der sozialen Kompetenzentwicklung und Unterstützung des Schulerfolges sind die drei Hauptaufgabenfelder der Schulsozialarbeit.

Die Kooperation zwischen allen Beteiligten soll geprägt sein von der Bereitschaft zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit, gegenseitiger Akzeptanz, Gleichwertigkeit und Transparenz.

Bürgermeister Krüger dankte allen Beteiligten, die am Entstehungsprozess der Rahmenkonzeption beteiligt waren und freute sich, dass die Gemeinde Neckartenzlingen nun die Arbeit der Schulsozialarbeit auf eine solide und schriftlich fixierte Basis stellen kann.

Allen voran sprach er auch den beiden Schulsozialarbeitern, Frau Tanja Kaiser und Herrn Michael Glück, seinen Dank für die gute und engagierte Arbeit vor Ort aus.

Textquelle: Rathaus Neckartenzlingen



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