Gymnasium Neckartenzlingen

Gymnasium Neckartenzlingen

Theater an der Schule

Die Theater-AG findet immer Freitag nachmittags statt!

Alle 7. - 10. Klässler sind herzlich eingeladen.

Wir machen eine Aufführung im Jahr.

Spielen macht Spaß und wir lernen ganz neue Seiten aneinander kennen.

Kommt und traut Euch! Wir freuen uns auf Euch!

Auch nach der 10. Klasse geht es weiter. Ihr könnt "Literatur und Theater" belegen.

Auf geht's - macht Euch locker!


Probenfreizeit mit Musik und Theater

Den Bericht zur Probenfreizeit im Winter 2017 finden Sie hier.


Rettet die Streuobstwiese!

Die Theater-AG der Unterstufe präsentierte kürzlich das Stück "Rettet die Streuobstwiese - kein Golfplatz in Neckarheim". Die Leiterin der Theatergruppe Stefanie Roos hatte das Stück "Biene Martha - kein Golfplatz in Justusburg" von der Autorin Anja Schwulst gekürzt und den lokalen Gegebenheiten angepasst. Julia Karer, Janique Dusemond, Lisa Rybol, Julia Dieners, Silas Braun und Linda Bölling aus der 5. und 6. Klasse hatten das Stück mit sehr viel Witz, Spielfreude und großen emotionalen Momenten lebendig werden lassen, das Publikum fasziniert und gelungen unterhalten. Daniel, Fabian und Leon aus Klasse 9 hatten dabei wirkungsvoll für Licht- und Toneffekte gesorgt. Die mediale Aufbereitung des Stückes war genauso gelungen wie die schauspielerischen Leistungen aller Akteure. Pfiffige Kostüme und ein sparsam wirkungsvolles Bühnenbild taten das Übrige um die Aufführung zu echtem Theaterspiel werden zu lassen.

So erlebte man die Insekten der Wiese in aufregenden Familiendramen und dem kollektiven Überraschungssieg gegen die Monstergeräte der Menschn, die die Wiese zum Golfplatz umgraben wollten. Die Faszination über die kleine Welt der Insekten siegte über die planerische Sicherheit die Natur auf unnatürliche Weise umgestalten zu wollen und alle sind zufrieden.

Kleine heile Welt? Vielleicht doch noch etwas mehr als dies bleibt mit Sicherheit in der Erinnerung der jungen Schauspieler hängen, die sich in etlichen Wochen nun intensiv mit dem Stück beschäftigten und zusammen mit ihrer Lehrerin eine beeindruckende Aufführung schafften.

Schulleiterin Barbara Teufel-Krischke bedankte sich mit Blumen bei Stefanie Roos und allen Akteuren, das Publikum belohnte mit dem Schönsten, was es im Theater gibt: mit herzlichem Applaus.


Theater AG des Gymnasiums Neckartenzlingen träumt vom Sommer

Wie die Zeit vergeht! Kaum ist der Frühling da, träumt man schon wieder vom Sommer, jedenfalls wenn es nach den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern der Theater AG des Gymnasiums Neckartenzlingen geht – und Shakespeare.

Neu interpretiert brachten die 13 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 das Stück „Ein Sommernachtstraum“ auf die Bühne. Mit viel Witz, eigenen Ideen, wenigen, aber effektvoll eingesetzten Requisiten und Kostümen zogen die jungen Kreativen die Zuschauer in die Welt von Elfenkönig Oberon und seiner Königin Titania. Dass diese doch auch nur „Menschen“ sind, wie Demetrius, Hermia, Helena und Lysander, die Teenager aus Shakespeares Komödie, die manchmal ganz cool nach außen, doch innerlich mit zeitlosen „Problemchen“ zu kämpfen haben, zeigten die Darsteller mit viel Esprit und Engagement. Ein Shakespeare-Stück ist eben kein „oller Schinken“, sondern auch immer wieder modern, mit Liebe, Leidenschaft, Eifersucht, Intrigen, der Lust am Feiern und Leben, davon konnten sich die Zuschauer überzeugen. Premiere war am Mittwoch 6. April und am Freitag darauf gaben die Künstler für ihre Mitschüler am Vormittag mehrere Vorstellungen.

Vielen Dank an die mitwirkenden Schauspielerinnen und Schauspieler: Samuel Bez, Charlotte Reimer, Finja Zeitler, Kim Salmen, Lea Eberle, Selin Karaca, Vicent Hache, Rahel Bräucker, Anna Laufer, Karl Herzig, Barbara Butz, Katharina Schmidt-Dannert, Jenny Armbruster sowie an das Technikteam und die Leiterinnen der Theater AG Sigrun Günther-Lang.


Theateraufführung am Gymnasium Neckartenzlingen

Am Montag, 29.6.2015 gab es am Schulzentrum Neckartenzlingen eine Premiere im doppelten Sinne. Der Kurs Literatur- und Theater des Gymnasiums führte das erste Mal ein selbstentwickeltes Stück auf. Diesen Kurs gibt es erst seit zwei Jahren. In diesem Jahr waren besonders viele Schülerinnen dabei, die in der Theater-AG groß geworden sind und viele Ausdrucksmöglichkeiten des Theaters kennen. Sie beschlossen, zusammen ein Stück zu entwickeln. So entstand "Die Welt, in der wir leben". Vierzig Minuten geht es um gesellschaftliche Probleme, die die Schülerinnen auch in ihrem Alltag belasten, wie das Funktionieren, ohne nach den eigenen Bedürfnissen zu schauen oder der Umgang mit Emotionen in einer zunehmend versachlichten Welt. Angefangen hat es im Herbst letzten Jahres mit Gedanken zur Theatergeschichte. Im Stück wurde eine Geschichte in der Manier der Commedia del'Arte umgesetzt, eine Keuner Geschichte von Bertolt Brecht nach Vorgaben seines epischen Theaters, die berühmte Balkonszene aus Shakespeares "Romeo und Julia", die Auseinandersetzung der zwei gegensätzlichen Schwestern aus "Antigone" von Sophokles. Den Schluss bildete eine Performance, die Theaterform, die der Globalisierung unserer Welt entspricht: alles ist möglich. Bei der Zusammensetzung dieser Elemente wurden die elf Schülerinnen und Schüler von ihrer eigenen Kreativität überrascht. Immer wieder war von ihnen zu hören, wie interessant es ist, Probleme in gestellte Bilder zu bannen oder zu beobachten, wie die Spannung sich verändert, wenn die Schauspieler auf der Bühne nicht nur sprechen, sondern vorher denken, was sie sagen werden. Nicht zuletzt waren die drei gemeinsamen Vorstellungen sowohl eine Gruppenerfahrung als auch eine Erfahrung für jeden Einzelnen, was sicher auch später Früchte tragen wird.

Sigrun Günther-Lang

Impressionen


Klein aber fein!

Die Theater-AG des Gymnasiums Neckartenzlingen hat am 13. und 14 November ihr neues Stück vorgestellt. Sie spielten „Das kalte Herz“ nach dem Märchen von Wilhelm Hauff. Wie immer schrieben die neun Schauspielerinnen aus der 7., 8. und 9. Klasse das Stück entsprechend ihren eigenen Vorstellungen um. So wurde aus Hauffs Peter Munk eine Petra mit warmem Herzen und eine mit kaltem Herzen. Petras Wunsch nach Veränderung wird nicht von Neid ausgelöst, wie bei Peter Munk, sondern vom dem Wunsch von anderen anerkannt und akzeptiert zu werden. Bis ein entsprechender Text geschrieben war und die Rollen zueinander passten, verging ein Probenjahr.

Was soll man mit Lisbeth, der Frau Peter Munks machen, wenn nur neun junge Mädchen als Darstellerinnen zur Verfügung stehen? Wie lassen sich Wirtshausszenen darstellen, wenn keine der neun Schülerinnen je an Bier geschnuppert hat? Solche und ähnliche Probleme mussten besprochen, geprobt, umgeschrieben und erneut geprobt werden. Schließlich war der Text gelernt, Aufführungsort und -zeit festgelegt und die zwei Jungs von der Technik eingearbeitet. Es wurden in intensiven Proben der Spannungsaufbau, Blicke und Gänge geübt. Dann kurz vor den Aufführungen zog eine Schauspielerin weg, musste ersetzt werden von zwei Mutigen, die kurzfristig einsprangen. Zwei andere Schülerinnen standen krank auf der Bühne. Sie gaben alles, um das Stück nicht platzen zu lassen.

So kam es zu drei guten, kompakten Vorstellungen, über die sich alle gefreut haben. Die Premiere am Donnerstag und die Abendveranstaltung am Freitag mit ca. 50 Zuschauern im neuen Multifunktionsraum waren ein voller Erfolg. Die Schülervorstellung vor vier Klassen am Freitagvormittag war ein besonderes Erlebnis für die Spielerinnen, weil junge Zuschauer mitgehen und reagieren, wenn sich ein Drama auf der Bühne entwickelt. Also insgesamt ein schönes Ereignis für die ganze Schule.

Sigrun Günther-Lang


Daheim ist halt daheim - Aufführung der Theater-AG am 27. März

Am Dienstagabend  war Premiere des neuen Theaterstücks. In den Tagen darauf gab es vormittags extra Aufführungen für die Schülerinnen und Schüler des Neckartenzlinger Gymnasiums und der Realschule. In dem neuen Stück geht es um die Situation der Jugendlichen in ihren Dörfern. Es wurde wieder selbst geschrieben. Die 9 Schüler und Schülerinnen haben dazu in ihren Dörfern der Umgebung recherchiert und sich überlegt, was sie in ihrer Heimat hält und was ihnen auf die Nerven geht. So sind viele kleine Szenen entstanden, die ohne Unterbrechung dargeboten werden. Es wird viel Musik eingesetzt und mit Mitteln des autobiographischen Theaters experimentiert. Die Schüler und Schülerinnen, hauptsächlich aus den 9. Klassen, erzählen am Mikrophon, was ihnen Heimatgefühl gibt.  Highlights sind außerdem der Tratsch zweier Nachbarinnen und der selbstgeschriebene Schlussrap. Besonders fruchtbar war für diese Produktion die Zusammenarbeit mit der Tanz-AG des Gymnasiums, die hauptsächlich aus Mädchen der 5b besteht, angeleitet von Natalie Rzepka, selbst Schülerin der Klassenstufe 9. Ihre Tanzdarbietung wurde als Kindertanz auf einem Dorffest für das Thema Heimat passend gemacht.

Die Theater-AG entwickelt ihre Stücke selbst, weil so Themen aufgegriffen werden können, die mit den Schülern und Schülerinnen etwas zu tun haben. Letztes Jahr gab es Szenen aus einer Familie. Jedes der vier dargestellten Kinder hat auf das schwierige Umfeld anders reagiert. Diesmal ist es das Thema Heimat. Im Aichtal, Neckartal und Ermstal  ist man dann schnell auch bei der paradiesischen, naturverbundenen Umgebung der Jugendlichen. Von hier wegzugehen, ist für sie ein großer Schritt, ein größerer als es wohl für Stadtkinder ist. Dorfkinder fühlen sich in ihrer Familie, ihrem Haus, ihrer Gemeinschaft geborgen. Darum ist das Stück, das auf die Bühne gebracht wird, ein abwechslungsreiches, sehr harmonisches Stück jugendliche Wirklichkeit. Angeleitet von den Lehrerinnen Sigrun Günther-Lang und Christine Ehrt gelang den Jugendlichen ein sowohl sprachlich als auch körperlich ausdrucksstarker Auftritt auf der Schultheaterbühne des Gymnasiums Neckartenzlingen. Wer hätte gedacht, dass es so etwas gibt!


Bildergalerie

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